Zweite Eishalle Schluefweg Kloten

Adresse

Schluefweg 10, 8302 Kloten

Auftraggeber

Stadt Kloten
ARGE
Pfister Schiess Tropeano & Partner Architekten AG Zürich mit Demmel Bauleitung AG Wagen
Walter Bieler AG Ingenieurbüro Spezialität Holzbau Bonaduz
Amstein + Walthert AG Zürich

Wettbewerb

2018 I 1. Rang
Kreditgenehmigung
2019
Planung & Realisierung
2018 - 2022


In den Wäldern von Kloten

Die neue Eishalle ist an die bestehende Swiss-Arena gebaut. Ihre Überdachung ist ein Neubau, das Eisfeld und die darunter liegende Tiefgarage hingegen sind Ersatzneubauten.

Drei unterschiedliche Raumatmosphären prägen den Ort. Die Arena für 7'600 Personen verstärkt die Stimmung der Spiele. In der kleinen Eishalle aus Holz, hell und freundlich, übt der Nachwuchs Eislauf mit der Familie oder in Schulklassen. Sie hat Platz für Konzerte und Veranstaltungen bis zu 3'000 Personen. Die Dachterrasse über dem Eislauffeld liegt auf der Höhe des Umgangs durch die Arena und bietet den Blick in die Arena und die Aussicht in den Wald, gefiltert durch eine umlaufende Gitterstruktur für Lichtinstallationen.

Der Eingang für Eisläufer und externe Sportler liegt auf der Höhe des Eisfeldes an der Nordseite. Ein Geschoss höher betreten Gäste und Zuschauer die Halle. Längsseitig finden sie die Stehtribüne und zur Linken das Restaurant. Auf der gegenüberliegenden Südseite liegt der Spielereingang. Diese Anordnung trennt die verschiedenen Publikumsströme der Matchbesucher und der Freizeitsportler und Schulklassen.

Die Eishalle ist funktional angelegt. Das Restaurant auf der kurzen Seite des Eisfeldes lässt entlang der Längsseite Platz frei für die vielen Garderoben, WC-Anlagen, Trainingsräume etc., die synergetisch der Swiss Arena dienen. Unter den beiden Freitreppen findet sich neben den Service- und Lagerräumen auch eine Shooting Range.

Die neue Dachterrasse bringt mit ihrer grosszügigen Gestaltung die Swiss Arena in eine neue Dimension. Direkt erreichbar über zwei grosse Freitreppen, durch zusätzliche Tore mit der Arena verbunden, ist sie Flanierbereich bei Matchbetrieb, zusätzliche Sportfläche im Sommer und Ausstellungsfläche bei Grossveranstaltungen. Ihre Überdachung lässt sich an der vorgesehenen Zeltverankerung befestigen.

Holz als Tragwerk, im Ausbau und an der Fassade lässt den Ergänzungsbau wie eine grosse Waldhütte erscheinen. Zugleich kontrastiert sie zum Raum der Arena, in dem rundum Metall vorherrscht. Sie erweitert die räumliche Erlebniswelt nicht nur im Innern sondern auch durch ihre Dachterrasse, auf der das Arenapublikum sich unter freiem Himmel mitten im grossen Wald aufhalten kann.

Situationsplan
Querschnitt
Erdgeschoss
1. Untergeschoss
2. Untergeschoss
3.Untergeschoss
4. Untergeschoss
Ostfassade
Nordfassade

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