Wohnüberbauung «Gartenstadt» Schlieren

Neubau von 140 Wohneinheiten (Miet- und Eigentumswohnungen) mit Tiefgarage

Adresse

Badenerstrasse, Güterstrasse, Bachstrasse, Goldschlägistrasse, 8952 Schlieren

Auftraggeber

Alfred Müller AG, Baar

Leistungen

Projektierung, Ausführungsplanung, Gestalterische Leitung

Realisierung

2009–2012

Bauvolumen

50 Mio. CHF

Zürichs westliche Nachbargemeinde Schlieren steht vor einem Entwicklungsschub. Im Rahmen der Zentrumsplanung der Stadt Schlieren soll ein neues städtisches Zentrum entstehen. Die mehrspurige Badenerstrasse wird verlegt, reduziert und so umgelegt, dass eine zusammenhängende grüne Zentrumszone entsteht, welche von Neubauten in grosstädtischem Massstab begrenzt wird.

Die Überbauung «Gartenstadt» grenzt an diesen geplanten grünen Stadtpark, in unmittelbarer Nähe zum Zentrum und dem Bahnhofquartier. Die Siedlung ist geprägt durch eine abgewinkelte Randbebauung, welche entlang der Badenerstrasse das Bebauungsmuster fortführt, zum Stadtpark hin eine markante Platzwand markiert und hofseitig einen durchgrünten Parkraum mit Einzelhäusern aufspannt. In der 5- und 6-geschossigen Randbebauung sind vorwiegend kleinere bis mittlere Mietwohnungen angeordnet, welche sich - vom Verkehr abgewendet - der durchgrünten Parkanlage zuwenden. Im Erdgeschoss liegen im Split Level angeordnete überhohe Ateliers, welche im Innenraum den bestehenden Geländeabsatz entlang der Badenerstrasse weiterführen, und so das historisch bedingte Anlegen von Strassen- und Bahndämmen im Limmattal neu interpretieren.

Durch den grünen Hofraum führt in Ost - West - Richtung ein öffentlicher Parkweg, welcher die Fussgängerverbindung zwischen dem Stadtpark und den neuen Wohnquartieren im Westen von Schlieren sicherstellt. Daran angeordnet sind sieben 4-geschossige Mehrfamilienhäuser mit total 98 Eigentums- und Attikawohnungen. Grosszügige, mehrseitig über Eck orientierte Grundrisse öffnen sich zum fliessenden und mit Bäumen bestandenen Grünraum. Eine grössere ausgeschiedene Grünfläche trägt der Forderung der Stadt Schlieren Rechnung, die geplante Wohnzone im Westen des Zentrums mit einer Abfolge von so genannten «Pocket Parks» zu durchsetzen.

Die Wohnüberbauung Geissweid bietet gleichermassen ein intimes Wohnumfeld in einer Parklandschaft und eine allseitige Vernetzung mit dem Zentrum von Schlieren.

Wohntypologie Obergeschoss Haus A - G / Haus H - M

Bilder 1–3, 5-6, 9: Hannes Henz Bilder 4, 7-8, 10: Pfister Schiess Tropeano